Kampagne 2020: Ausgabe für 14.-16. Mai geplant!

Zum aktuellen Stand 

Eigentlich hätte am 2.-4. April im Haus der Statistik am Alexanderplatz die Ausgabe der im Januar und Februar bestellten Olivenprodukte der SoliOli-Kampagne stattfinden sollen.

Nach längerem Abwägen haben wir unter dem Eindruck der sich ausweitenden Corana-Krise und der damit zusammenhängenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und unserer Bewegungsfreiheit beschlossen, die Auslieferung und Abholung des SoliOli-Öls auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Dies haben wir allen Besteller*innen am 23. März per E-Mail mitgeteilt.

Seitdem haben uns viele aufmunternde und zustimmende Mails erreicht. Wir bedanken uns hiermit für das Verständnis und das Vertrauen, das ihr uns entgegenbringt. Um unsere Entscheidung etwas transparenter zu machen, wollen wir kurz auf die Gruppe und die Infrastruktur eingehen, die hinter der Kampagne SoliOli stecken, sowie auf den aktuellen Stand unserer Überlegungen. 

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Lasst uns das Virus der Solidarität verbreiten

„Fruits of Solidarity“ ist ein alternatives europäisches Netzwerk, an dem Erzeugergenossenschaften in Griechenland und soziale und politische Initiativen in Westeuropa beteiligt sind.

Wir haben uns 2015 unter dem Eindruck der damaligen Wirtschaftskrise zusammengeschlossen, weil wir uns die Überzeugung eint, dass in dem Ausbau der solidarischen Ökonomie und des fairen Handels ein enormes Potenzial steckt. Über den Austausch von nach hohen ökologischen und ethischen Standards hergestellten landwirtschaftlichen Produkten sind in den letzten Jahren starke Bindungen zwischen zivilgesellschaftlichen Gruppen in Europa entstanden, die auf einer gemeinsamen Vision von sozialer Gerechtigkeit beruhen. 

Für uns Partnerorganisationen ist Solidarität das entscheidende Band zwischen allen Menschen, die sich für mehr Demokratie und Gleichheit sowie eine Stärkung sozialer Rechten einsetzen. 

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Kampagne 2020: Bestellung beendet

Alles hat ein Ende – auch unsere SoliOi-Kampagne 2020. Bestellungen sind nicht mehr möglich. Sie ist wieder sehr erfreulich verlaufen. Wir hatten mehr als 1500 (1000) Bestellungen in Berlin und 1700 insgesamt. Wir bewegen dabei 15000 (8500) Liter Olivenöl, davon 13000 in Berlin. (Zahlen in Klammern aus 2019) Die nächste Kampagne ist für Anfang 2021 geplant.

Außerhalb der Kampagne sind Produkte unserer Kooperativen Greenland und Modousa auch über Schnittstelle (https://schnittstelle.berlin) zu beziehen.

Wenn ihr über künftige Kampagnen informiert werden wollt (und nicht schon bestellt habt oder schon früher Interesse bekundet habt) könnt ihr euch hier eintragen.

Planung der Kampagne 2020

Die Olivenernte in Griechenland ist abgeschlossen, nun wird das Olivenöl von den Produktionsgenossenschaften gepresst. Wir befinden uns daher aktuell in der Vorbereitung der Kampagne für 2020.

Der Bestellzeitraum ist voraussichtlich vom 13. Januar – 24. Februar 2020. Die Ausgabe bzw. Abholung findet voraussichtlich vom 02. – 04.April 2020 an einem zentralen Ort in Berlin statt.

Ihr wollt per E-Mail über die Bestellkampagene 2020 informiert werden? Dann tragt euch hier in unsere E-Mail-Liste ein.

Ergebnisse der Kampagne 2019

Auch wenn wir es nicht vorhatten, haben wir 2019 unser Vorjahresergebnis wieder übertroffen (Vorjahreszahlen in Klammern):  Wir hatten in Berlin über 1000 (750) Bestellungen, in Nürnberg etwa 100, insgesamt 1164 (832). Das bedeutet einen Absatz von mehr als 8500 (6300) Litern Olivenöl und Einnahmen von knapp 85000 (65000) €
Spenden in Höhe von 10% der Erzeugerpreise (jeweils 2500 €) gingen dieses Jahr an Solidarity Piraeus und Pervolarides (Die Gärtner) in Thessaloniki. Dazu demnächst mehr. 

Errungenschaften der Kampagne “Fruits of Solidarity” 2018 – Brief aus Griechenland

Hier ein Bericht von DOCK aus Griechenland zu interessanten und wichtigen Entwicklungen sowohl bei unseren Produzentenkooperativen wie auch bei unserer Partnerorganisation DOCK:

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir möchten uns bei Euch für die anhaltende Unterstützung unsere Kampagne “Fruits of Solidarity” recht herzlich bedanken! Für uns ist ein wichtiges Anliegen und eine moralische Verpflichtung, alle Beteiligten über die positiven Auswirkungen und Errungenschaften dieser Kampagne auf dem Laufenden zu halten.

Deswegen bekommt Ihr hiermit ein kurzes Update zu den Entwicklungen bei den beteiligten Kooperativen und DOCK im vergangenen Jahr.

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Kampagne 2018

Die Ausgabe des Olivenöls der beiden Kooperativen „Modousa“ und „Greenland“ aus Lesbos resp. vom Peloponnes an über 700 solidarische Berliner und Berlinerinnen ist abgeschlossen. Es war viel Arbeit und hat aber auch viel Spaß gemacht! Es sind viele interessante Leute, die daran beteiligt sind. Und das Ganze wurde mit einem Fest in den Räumen des diesjährigen Gastgebers „Werketage“ feierlich-vergnügt mit schönster griechischer Musik abgeschlossen.

Es handelte sich um die dritte Direkt-Abnahme von Oliven und Olivenöl aus Griechenland. Damit soll zwei Kooperative geholfen werden, die Zeiten von Krise und Erwerbslosigkeit besser zu überstehen. Denn der Versuch, mit den Nachbarbauern genossenschaftlich halb vergessene Olivenhaine wieder auf Vordermann zu bringen, um so neue Einkommen zu ermöglichen, ist beeindruckend und äußerst ehrenwert. Nach unzähligen Treffen und Tausenden von Emails war es so weit. Über 700 Berliner hatten Öl bestellt und Bezahlt. Und in Griechenland waren die Paletten mit den Ölkanistern gepackt worden, die Beiladung organisiert. Aber es blieb spannend bis zum Schluß. Denn erst wurde in Griechenland mal wieder gestreikt, übrigens zu recht. So also ging das Öl bzw. der entsprechende LKW nicht los. Dann blieben unsere sieben hoch beladenen Paletten in Potsdam stecken. Oje! Dabei waren die drei Ausgabetage allen Beteiligten doch bereits seit langem eingeknotet worden! Aber dann kam eine neue SMS und Klaus und Heidi stiegen heroisch um 5.00 aus den Federn, um die Lieferung um 6.00 morgens schließlich doch noch annehmen zu können!

KlausKannAbharkenEMR

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Wir machen weiter. Dritte Kampagne für das Frühjahr 2018 startet!

Das Projekt SoliOli geht weiter! Aktuell starten wir die dritte Kampagne zum Import von hochwertigem Olivenöl von ausgewählten Erzeugergenossenschaften in Griechenland. Ab jetzt bis Ende April kann bestellt werden und die Auslieferung wird Ende Mai 2018 erfolgen. Wir haben eine neue Ausgabestelle in der Werketage, Gewerbehof Saarbrücker Str. 24, Haus C, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg, Nähe U-Bahnhof Senefelder Platz).

2018 wird es ein paar Änderungen geben. So sind die Räumlichkeiten der zuvor genutzten Abholadresse „Schnittstelle“ in der Urbanstraße zu klein geworden, weswegen wir neue suchen mussten. Wir freuen uns, dass sich die „Werketage“ im Gewerbehof Saarbrücker Straße bereit erklärt hat, uns im Frühjahr 2018 eine temporäre „Bleibe“ zu bieten. Wir möchten uns aber auch noch einmal ausdrücklich bei der „Schnittstelle“ für die gute Kooperation bedanken.
Bestellt werden kann bis zum 30. April. Für unsere Planung und Organisation bitten wir aber um möglichst zeitige, am besten sofortige Bestellung. Als Abholtage sind der 31. Mai und der 1. und 2. Juni 2018 vorgesehen. Denkt bitte an die Möglichkeit, das von Euch bestellte Öl bzw. die Oliven auch von Freundinnen, Nachbarn etc. abholen zu lassen. Wir werden auf dieser Website und über E-Mail rechtzeitig über die genauen Abholzeiten und evtl. Ausweichtermine informieren, sowie über Veranstaltungen. Derzeit ist eine für den 31. Mai 2018 in Planung

Ergebnis der Kampagne 2017

2017 konnten wir die Ergebnisse vom Vorjahr fast verdoppeln: Es gab 585 Bestellungen, sodass wir am Ende 3.750 Liter Olivenöl plus Oliven etc. für mehr als 37.000 Euro verkauft haben. Auch diesmal gingen wieder Aufschläge in Höhe von 30 Prozent des Erzeugerpreises an soziale und politische Projekte in Griechenland.

4.800 Euro (20 % auf den Erzeugerpreis) erhielt unser Kooperationspartner DOCK – Social Solidarity Economy Zone. Die gemeinnützige Organisation hat die Mittel u.a. dazu genutzt, eine Informationsbroschüre und Weiterbildungsseminare zur neuen Genossenschaftsgesetzgebung in Griechenland zu entwickeln und umzusetzen.

2.400 Euro (10 % auf den Erzeugerpreis) gingen an das Projekt “City Plaza Hotel”, ein im April 2016 besetztes leerstehendes Hotel im Athener Stadtteil Agios Pandeleimon, das seitdem ca. 400 Geflüchteten eine selbstverwaltete Unterkunft und Unterstützungsstruktur bietet.

Die Früchte der Krise: kooperative Olivenproduktion in Griechenland

Die Gründer des Solioli resp. die Attac-AG Solidarische Ökonomie fuhren anlässlich des Kongresses für Soli­darische Ökonomie „Universse2017“ im Juni 2017 nach Athen. Nachdem die Initiative „Solioli“ und die beiden von ihr unterstützen Kooper­ativen „Green­land“ und „Modousa“ sich in Athen vorgestellt hatten, machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg in den Peloponnes bzw. nach Lesbos, um die Kooperativen genauer kennen zu lernen.

Auf dem Kongress für solidarische Ökonomie „Solikon“ im September 2015: Junge Leute der Athener Initiative „Solidarity4All“ regten an, griechischen Kooperativen Öl abzukaufen. So< entstand die Berliner Initiative „Solioli“. Der Solioli nimmt griechi­schen Kooperativen das Öl auf direktem Wege ohne Zwischenhandel ab. Die Produzenten erhalten, statt wie sonst nur 10% vom Ertrag ihres Produkts, mehr als 60% des Endpreises. „Solioli“ wird orga­nisiert von einer losen Gruppe im Umkreis der Attac AG „Solidarische Ökonomie“. Federführend ist der Berliner Philosoph und Informatiker Klaus Prätor. Nach zwei erfolgreichen Direkt-Bestellungen ging’s los: einige Mitglieder der Initiative „Solioli“, dem „Forum Solidarische Ökonomie“ bzw. der Attac-AG Solidarische Ökonomie fuhren nach Griechenland. Anlass war der Kongress für Soli­darische Ökonomie „Universse2017“ in Athen, den griechische Initiativen wie „Dock“ und „Solidarity4all“ zusammen mit RIPESS – dem Solidarity Economy Europe Network – organisiert hatten. Auf dem Kongress kamen etwa 1000 Menschen aus ganz Europa und der Welt zusammen. Hier ging es nicht zuletzt darum, dass sich die verschiedenen Initiativen einer soli­darischen Ökonomie in Europa kennen lernen und vernetzen. Nachdem sich die beiden Kooper­ativen „Green­land“ und „Modousa“ hier vorgestellt hatten, machten wir uns auf den Weg, um sie vor Ort zu besuchen.

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